Neues aus unserer Praxis

Rückenschmerzen?

Eine Information Ihres Arztes und Ihrer Krankenkasse:

 

Wenn Sie noch keinen Sport betreiben, dann nutzen Sie die Gelegenheit im Alltag, um fit zu werden.

 

Ihrem körperlichen Zustand angemessenes Gehen, Schwimmen oder Radfahren trainiert die Muskulatur und stärkt damit Ihren Rücken. Besprechen Sie im Zweifelsfall mit Ihrem Arzt, welche Sportart bzw. welches Leistungsniveau für Sie das Richtige ist.

 

Sollten Sie anfänglich zu starke Schmerzen haben, so können Sie ein Schmerzmittel einnehmen. Dies sollten Sie mit Ihrem Arzt besprechen.

 

Nationale wissenschaftliche Studien empfehlen in ihren Leitlinien bei akuten unspezifischen Rückenschmerzen keine Physiotherapie zu verordnen (z.B. Krankengymnastik, Manuelle Therapie oder Massage), da die Wirkung wissenschaftlich nicht bewiesen ist.

 

Unter diesem Link erhalten Sie weitere Informationen.

 

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Infektion der Atemwege - Was Sie wissen sollten!

  • Auslöser sind 80% Viren. Antibiotika können hier nicht helfen.
  • Wer einmal eine Lungenentzündung durchgemacht hat, ist nicht stärker gefährdet.
  • Ein schweres Krankheitsgefühl ist kein Hinweis auf einen bakteriellen Infekt.
  • Ein Patient mit einer Grippe kann sich viel schlechter fühlen und auch aussehen als jemand mit einer lebensbedrohlichen Lungenentzündung.
  • Eine Grippe dauert mit Doktor 2 Wochen und ohne 14 Tage.
  • Es gibt keine Möglichkeit diese Dauer abzukürzen.
  • Medikamente können nur Beschwerden lindern. Antibiotika können nicht helfen.
  • Suchen Sie Ihren Arzt erneut auf, wenn sich Ihr Zustand verschlechtert hat.
  • Suchen Sie Ihren Arzt erneut auf, wenn sich Ihr Zustand nicht bessern will.
  • Vertrauen Sie Ihrem Arzt.
  • Drängen Sie nicht ein Antibiotikum zu verordnen.
  • Nur er kann entscheiden, wann ein Antibiotikum nötig ist und wann man darauf verzichten kann und auch sollte.

Gegen eine "leichtfertige" Einnahme eines Antibiotikums sprechen vor allem vier Gründe:

1) In wissenschaftlichen Untersuchungen konnte nachgewiesen werden, dass Abwarten in vielen Fällen besser ist als die Behandlung mit einem Antibiotikum!

2) Kinder, die häufig mit Antibiotika behandelt worden sind, erkranken im späteren Leben häufiger an einer chronischen Darmentzündung!

3) Der übertriebene häufige Gebrauch von Antibiotika führt zu Wirkverlust (Resistenzen)! Mittlerweile sterben Menschen wieder, weil Antibiotika nicht mehr helfen.

4) Antibiotika sind im Gegensatz zu vielen anderen Medikamenten eher gut verträglich. Aber auch sie können zum Teil schwer wiegende Nebenwirkungen verursachen.

 

Deshalb muss gelten:

Antibiotika so selten wie möglich! Wenn nötig, dann aber unbedingt korrekt anwenden!

Sollten Sie ein Antibiotikum erhalten haben, beachten Sie bitte folgende Hinweise:

Nehmen Sie das Antibiotikum unbedingt nach den Vorgaben Ihres Arztes ein!

Ein Antibiotikum kann nur richtig hilfreich sein, wenn es in der korrekten Dosis, häufig genug pro Tag (1-3 Mal) und ausreichend lange (3, 5, 7, oder 10 Tage) eingenommen wird. Die Antibiotika unterscheiden sich in den Einnahmevorschriften!

Patienten-Merkblatt "Infektion der Atemwege" - Der Hausarzt 01/2014

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Nur mit einer Überweisung zu einem spezialisierten Facharzt gehen!

 

Was sind die Vorteile für Sie als Patientin/ Patient?

  • Dem Facharzt kann z.B ganz gezielt mitgeteilt werden:

- die zu klärende Fragestellung (auch zur Vermeidung unnötiger oder belastender Doppeluntersuchungen)

- vorhandene Allergien oder die Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten

- Ihr aktueller Medikamentenplan

- vorliegende Krankheiten wie Herzschwäche, hoher Blutdruck, Zuckerkrankheit

- vorhandene Blutergebnisse

  • Ihr Hausarzt erhält einen Bericht vom Facharzt!
  • Eine Besprechung des Berichtes mit Ihrer Hausärztin/ Ihrem Hausarzt z.B. über:

- durchgeführte Untersuchungen

- festgestellte Neuerkrankungen

- Medikamentenänderung und -neuverordnungen

- Therapieeinleitung und -vorschläge

 

Ohne Überweisung > kein Bericht < KEINE Besprechung möglich!!!

 

  • Ihre Hausärztin/ Ihr Hausarzt kann auf Grund des Berichtes...

- das Ergebnis in das ganzheitliche Konzept der hausärztlichen Betreuung eingliedern

- bei Krankenhauseinweisung wichtige Befunde mitgeben und dadurch Doppeluntersuchungen vermeiden

- ggf. Attest, Bescheinigungen oder Anfragen z.B. des Versorgungsamtes sinnvoll und umfassend ausstellen

 

Damit Ihnen keine Nachteile entstehen, suchen Sie bitte weiter nur mit einer Überweisung Ihrer Hausärztin/ Ihres Hausarztes einen Spezialisten auf und bestehen Sie in der Facharztpraxis darauf, dass diese auch angenommen wird und dass Ihr Hausarzt einen Bericht übersandt bekommt.

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